Dolby Atmos, gemischt in 7.1.4

Elf Lautsprecher plus Subwoofer, vier davon über Kopfhöhe, kalibriert. So höre ich, was später im Kino und im Kopfhörer ankommt.

Regieraum mit Lautsprechern auf Stativen, Pult und Leinwand
Der Regieplatz, Abhöre auf Stativen, dahinter die Leinwand.

Abhöre und Kinolizenz

Eine Atmos-Mischung lässt sich am Bildschirm anlegen. Ob sie trägt, höre ich erst über die elf Lautsprecher. Wo eine Stimme steht, wann eine Bewegung über den Kopf wandert, ob ein Effekt hilft oder nur auffällt: Das nimmt keine Kopfhörersimulation ab.

Für die Auslieferung ins Kino braucht es eine Dolby-Atmos-Kinolizenz. Die liegt bei einem Partnerstudio, mit dem ich eng zusammenarbeite: Vormischung und Mischung entstehen hier, die finale Kodierung übernimmt das lizenzierte Studio.

Die gestalterischen Entscheidungen fallen alle hier im Raum. Am Ablauf ändert die Lizenzfrage nichts.

Mischpult mit beleuchteten Reglern

Geliefert wird im Format, das der Vertriebsweg verlangt. Stereo- und Binaural-Fassung kommen aus derselben Mischung. Nichts wird doppelt gemacht.

Wofür

Formate

Musik: Atmos-Mischung für die Streamingdienste, dazu Apple Spatial Audio.

Film und Dokumentation: Mischung und Mastering, Auslieferung in den geforderten Fassungen.

Werbung und Kino: Spot in Atmos statt Stereo im Vorprogramm. Mischung hier, Kodierung im lizenzierten Partnerstudio.

Games: räumliche Mischung für Titel, die auf Kopfhörer und Heimanlage laufen.

Kompressor im Rack Vorverstärker Effektgerät

Streaming, Kino, Game oder Kopfhörer

Wohin die Mischung soll, legt Format und Ablauf fest. Das ist die erste Angabe, die ich brauche.

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